1. Lebendiger Adventskalender in Bergstedt

In diesem Jahr soll der erste „Lebendige Adventskalender in Bergstedt stattfinden. In der Zeit vom 1. bis zum 24. Dezember öffnet jeden Abend ab 18 Uhr für ca. 30 Minuten ein anderer Gastgeber seine Tür – bzw. Gartenpforte. Gastgeber können sowohl Privatpersonen als auch Firmen oder Vereine aus unserem Stadtteil sein.

Es wird gesungen, Gemeinschaft gefeiert und jeder Gastgeber ist frei in der Gestaltung eines Beitrages von ca. 20 Minuten für den Mittelteil. Der Beginn und das Ende dieser Veranstaltungen werden in einem festen Rahmen stattfinden. Wer dann nach dem Ende noch bei Keksen, Tee oder Glühwein mit den Mitmenschen aus dem Stadtteil ins Gespräch kommen möchte, kann dies gerne tun.

Die Liste der Gastgeber für den „lebendigen Adventskalender 2019“ füllt sich. Einige wenige Termine sind noch frei. Wenn Sie gerne für einen Abend Gastgeber des lebendigen Adventskalenders wären, wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 040/6049156 an das Kirchenbüro oder Sie schreiben eine E-Mail an buero@kirchebergstedt.de.

Im nächsten Gemeindebrief veröffentlichen wir den Plan, wann welches „Türchen“ bei wem geöffnet wird. Außerdem natürlich auch auf der Homepage.

Ute Tockhorn

30 Jahre Förderkreis der Kirchenmusik in Bergstedt

Genau am 9. April 1989 wurde der Förderkreis gegründet und ins Leben gerufen. Der Grund hierfür ist fast allen bekannt. Gab es doch schon damals Anzeichen für geringe Mittel und stetig wachsende Kosten. Es ist der Weitsicht unseres damalig langjährigen Kantors Uwe Petersen zu verdanken, dass es bis jetzt gelungen ist, schöne, wenn auch teure Konzerte in unserer alten Kirche erklingen zu lassen. Kirchenmusik – reinste und schönste Verkündigung !

Mir persönlich kommen manchmal im Gottesdienst, wenn das Evan- gelium verkündet wird, musika- lische Passagen in den Sinn, die ich dann in Gedanken nachsinge – egal ob aus Oratorien oder kleineren Stücken, die wir irgendwann mal aufgeführt haben. Die sich aber festgesetzt haben und immer noch abrufbar sind aus den vielen und intensiven Proben der inzwischen 4 Kantoren, die wir hatten und haben – natürlich nacheinander. Uwe Petersen, Kai Krakenberg, Carolin Horstmannshoff und inzwischen seit ca. 10 Jahren Corinna Pods.

Ich glaube auch sagen zu können, dass nicht nur ich, sondern alle möchten, dass diese Art von Verkündigung weiter geht – jetzt

sogar mit einem Neuzugang, unserer tollen neuen Orgel.
Neue Denkweisen und Anstöße wurden nötig durch die notwendig gewordene Regionalisierung. Da- durch entstanden neue Möglich- keiten, weiterhin schöne und gute Kirchenmusik zu machen. In diesem Geiste, entstand auch die Idee, das kirchenmusikalische Programm der Region gemeinsam in einem Programmheft zu zeigen, um den Menschen einen guten Überblick zu geben, welche Konzerte und Veranstaltungen in unserer Gegend angeboten werden. Letztendlich brauchen wir die Unterstützung aller, um die Kirchen voll zu bekommen mit Besuchern und musikinteressierten Menschen. Nur wenn dies gelingt, kann und wird es auch weiter gehen. 30jähriges Bestehen, bedeutet also 30 Jahre Förderung. Ich habe einmal zusammengerechnet, was in diesen Jahren an Mitteln für die Musik geflossen ist. Ca.130.000 Euro, eine stattliche Summe, die seit Bestehen des Förderkreises für die Kirchenmusik mit ihren Gruppen, ob klein oder groß, jung oder alt, in Bergstedt ausgegeben wurde. Da sind die Ausgaben für Plakate, Karten, Plakataufsteller, Notarkosten, Büromaterial, Bankgebühren gar nicht enthalten. An dieser Stelle sei vor allem den Mitgliedern gedankt, die dies durch ihre Mitgliedschaft und durch zusätzliche Spenden möglich gemacht haben. Auch Spendern, die nicht Mitglieder des Förderkreises sind und uns trotzdem unterstützen, gilt es an dieser Stelle Dankeschön zu sagen. Wir persönlich werden weiterhin alles Erdenkliche dafür tun, dass auch in Zukunft schöne und vielfältige Musik gemacht werden kann.

Ich möchte nicht wissen, wie viele schwarze Notenpunkte wir in dieser Zeit gelesen, gesungen und gespielt haben. Diese würden sicherlich einen sehr großen schwarzen Fleck mit kleinen Fähn- chen zwischendrin ausmachen oder eine große Strecke Musik-Weg, wenn sie alle aneinander gereiht würden. Wir wollen gemeinsam auf diesem langen Musik-Weg weiter gehen mit allen musikbegeisterten Menschen, auch wenn manche von uns unterwegs einmal Halt machen müssen.

Bleiben Sie uns gewogen und unterstützen Sie uns durch Ihre Spenden und Beiträge für die weiteren musikalischen Vorhaben in der Kirchengemeinde Bergstedt und der Region

Für den Vorstand: Sigrid Müller

Mensch Jesu, Kinderbibelwoche in den Herbstferien

Mensch Jesus!

in der letzten Woche der Herbstferien möchten wir mit allen interessierten Kindern im Alter von 5-12 Jahren auf Entdeckungsreise gehen, um Jesus näher kennenzulernen. Von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 9-12.30 Uhr werden wir spannende Geschichten mit Jesus erleben, spielen, basteln singen und gemeinsam Essen.

Am Sonntag, dem 20. Oktober findet um 9.30 Uhr der Abschlußgottesdienst in der Kirche statt.

Zur KiBiWo ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie Ihr Kind bis zum 28.9. im Kirchenbüro an (6049156) oder per  E-Mail: info@kirchebergstedt.de.

Eltern, die in dieser Woche eine längere Betreuungszeit zwischen 8 und 15 Uhr benötigen, geben dies bitte bei der Anmeldung mit an.

Gartentage – wer packt mit an?

Inzwischen besteht unsere Gruppe aus insgesamt etwa 15 bis 20 Menschen, die sich monatlich treffen, wenn es ihre Zeit erlaubt. Darunter sind Schulkinder, die mit ihren Eltern kommen und Erwachsene aller Altersstufen. „Konfis“ können übrigens auch mitmachen und bekommen dann für ihre Teilnahme einen „Sozial-Stempel“. Die fröhliche Gruppe kümmert sich um Laub und Zweige, fährt mit dem Rasentraktor Gras zum Kompost, reinigt Dachrinnen, repariert Wege, pflanzt Blumen und setzt sich zum gemeinsamen Essen zusammen. Sicher können wir auch bei der Neugestaltung des „Kirch-Spiel-Platzes“ helfen.

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, kommen Sie doch mal vorbei am jeweiligen Sonnabend von 9.30 Uhr bis Mittag. Wir treffen uns vor der Werkstatt am Gemeindehaus. Die Folgetermine werden auf der Homepage (www.kirchebergstedt.de) veröffentlicht, sobald sie feststehen.

Aktuell anstehende Termine:

12. Oktober 2019

9. November 2019

und zum Laub fegen einen Zusatztermin: 23. November.

Bei gutem Wetter sind wir bis 15 Uhr beschäftigt. Natürlich kann man auch später kommen oder früher gehen. Für Kaffeepause und Mittagessen ist gesorgt.

Es ist jede(r) herzlich willkommen. Gartengeräte sind vorhanden.

Für Rückfragen wenden sich Interessierte bitte an Friedrich Prager (604 75 49).

Die Bastelgruppe ist wieder aktiv!

Für den Herbstmarkt und den Kleinen Bergstedter Adventsmarkt wird wieder in fröhlicher Runde gebastelt und gewerkelt. Die Bastelgruppe unserer Kirchengemeinde trifft sich dazu wöchentlich, und zwar immer am Mittwoch von 16 bis 18 Uhr im Gemeindehaus. Mit künstlerischem und handwerklichen Geschick, vor allem aber mit Spaß und Freude am Selbstmachen entstehen bei diesen Treffen viele schöne Sachen, die sich anlassbezogen immer gut verkaufen lassen. Weil nun aber über die Jahre die Bastelgruppe leider immer kleiner geworden ist, wäre es schön, wenn sich neue Mitglieder mit vielleicht auch neuen Ideen fänden, die ebenfalls Spaß am gemeinsamen Basteln haben.
Wer also Ideen und Lust hat die Bastelgruppe zu verstärken, ist herzlich willkommen. Einfach die Leiterin Ute Roitzsch anrufen (604 88 08), kommen und mitmachen!
Anke Grot

DAILY FOR FUTURE – Auf ein Wort

 Ein Kommentar von Pastor Richard Tockhorn

Seit fast einem Jahr ist in aller Welt eine Bewegung im Gange, die etwas verändern möchte. Die damals 15-jährige Schwedin Greta Thunberg hat mit einem erst täglichen, später wöchentlichen

Schulstreik eine
weltweite Bewegung ausgelöst, „Fridays for future“. Auf einmal gehen wieder junge Menschen auf die Straße, um für ihre Zukunft zu kämpfen. Bilder, die wir zuletzt aus den 80er Jahren kannten, als sich junge Menschen in großer Angst um die Zukunft unseres Planeten in der Friedensbewegung und an Anti-Kernkraftdemonstrationen beteiligten. Man kann das nicht so verallgemeinern, aber in den Jahren zwischen damals und heute schien sich die jüngere Generation eher mit sich selbst zu beschäftigen.

Mit der eigenen Karriere, mit dem persönlichen Konsum. Da nicht mehr mithalten zu können, waren die bestimmenden Ängste. Da trat die Sorge um die Umwelt, um den Frieden und um soziale Gerechtigkeit deutlich in den Hintergrund. Mit diesen Demonstrationen verändert sich noch nicht gleich das Klima. Zunächst einmal stellen die Jugendlichen Forderungen an die Politik. Diese hört aufmerksam und wertschätzend zu, aber wirkliche Veränderungen sind nicht in Sicht. Aber je länger sich die Jugendlichen mit diesen Fragen beschäftigen, desto mehr wird auch ihnen bewusst: handeln müssen auch wir. Ich möchte nicht wissen, welche Diskussionen in den Familien in diesen Wochen geführt wurden, ob es denn nun doch eine Flugreise in den Sommerferien sein soll, oder ob es andere Formen des Urlaubs gibt, die klimaverträglicher sind. Auf einmal kommt ins Bewusstsein, wie viel sinnlose Verpackung, wieviel Plastik in unserem Alltag verwendet wird, und es entstehen kreative Ideen, wie das in Zukunft auch anders gelöst werden kann. So etwas können wir mit unserem Konsum steuern.

Eine Generation, die oft den Hang zur Oberflächlichkeit gezeigt hat, entdeckt plötzlich die Nachhaltigkeit. Gewiss, es ist im Moment auch eine Mode, wenn so viele mitmachen, dann bin ich auch dabei. So finden durch die sozialen Netzwerke viele junge Menschen zusammen. Und es wird sich herausstellen, wer diese Fragen wirklich noch weiter bewegt, wenn die mediale Aufmerksamkeit ein bisschen abgeebbt ist. Aber im Moment ist diese Bewegung ein Erfolg, denn es ist nicht nur eine Frage an die Jugendlichen. Auch wir Erwachsene müssen uns dazu verhalten. Eltern, Lehrer, die Verantwortlichen in den Schulbehörden und in der Politik. Sollen wir anerkennend das Engagement bewundern, das ungebrochen ist, selbst wenn der Freitag in die Ferienzeit fällt oder die Demonstration erst am Nachmittag beginnt? Oder müssen wir nicht auf die Einhaltung von Recht und Ordnung pochen? Und dazu gehört nun einmal die Schulpflicht als eine wichtige Säule unseres Bildungssystems. Wo kämen wir hin, wenn jeder selbst entscheiden könnte, was er wichtiger findet und den Schulbesuch ins Belieben setzt?

Ich muss gestehen, dass ich in dieser Abwägung keine eindeutige Antwort weiß. Bildung und Umweltschutz sind zwei hohe Werte, die man nicht gegeneinander ausspielen darf. Auch wir Erwachsene werden herausgefordert und hinterfragt. Warum tut ihr nicht genug? Ihr wisst das doch auch. Das Thema und die Kenntnisse, was unser Klima bedroht, sind ja nicht neu. Diese Fragen unserer Kinder erinnern mich an die Fragen, die meine Generation unseren Eltern über ihr Verhalten in der NS-Zeit gestellt hat. Viele aus der damaligen Elterngeneration haben damals zu den Fragen geschwiegen, haben sie von sich gewiesen und Verantwortung geleugnet. Letztendlich blieben sie ihr Leben lang in diesen Fragen gefangen. Diesen Fehler sollten wir nicht wiederholen.

Es geht um die Zukunft für diese Erde, aber auch um unsere ganz persönliche Zukunft.

Dass unser Leben eine Zukunft und einen Sinn hat und nicht nur ein Spielball ist im Try-and- Error der Evolution, ist eine Grundaussage auch unseres christlichen Glaubens. Deshalb ist es gut, für diese Zukunft zu leben und sich zu engagieren, nicht nur freitags, sondern jeden Tag.

Café International!

In wenigen Wochen blickt das Café International auf sein drei- jähriges Bestehen zurück. Seit 2016 ist das Gemeindehaus tatsächlich an jedem Sonntag – auch in den Ferien – nachmittags geöffnet. Es ist offen für alle, die geflüchtet sind und für alle, die einfach so am Sonntagnachmittag Begegnung suchen. Immer wieder kommen Menschen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und anderen Ländern, die sich freuen, Deutsch zu sprechen und zu lernen. Menschen, die mit Fragen kommen, weil sie behördliche Schreiben nicht

verstehen oder einen anderen Rat suchen. Sie stoßen dort auf ein großartiges Team, das verständnis- voll und mitfühlend auf ihre Bedürfnisse eingeht und zuhören kann. Durch Fluktuation in den Wohneinrichtungen ist der Kreis der Besucher in den letzten Monaten kleiner geworden. Aber nach wie vor sind Kinder ebenso willkom- men wie Erwachsene. Zum dreijährigen Bestehen soll es am 27. April einen Kochabend geben, an dem alle gemeinsam kochen wollen, gern mit Rezepten aus der jeweiligen Heimat. Und natürlich

soll auch gemeinsam gegessen und gefeiert werden. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung bei Brigitte Derlien ((604 04 67) erforderlich. Zum Café selbst braucht es keine Anmeldung.

Da ist jede(r) in der Zeit von 15 bis 17 Uhr herzlich willkommen. Im Namen der Kirchengemeinde und des Freundeskreises Asyl möchte ich allen Ehrenamtlichen ganz herzlich danken, die dieses Projekt bereits drei Jahre in dieser Ausdauer, Treue und Zuverlässigkeit geführt haben und es auch weiterhin tun.

Pastor Richard Tockhorn

ABENDGOTTESDIENSTE IN DER BERGSTEDTER KIRCHE

„Ich würde ja gern sonntags in die Kirche gehen, aber das ist mir einfach zu früh.“ Dieses Argument wird nun nicht mehr zählen. Denn seit Januar 2019 findet in der Bergstedter Kirche einmal im Monat um 18 Uhr ein Gottesdienst am Sonntagabend statt.

Damit ermöglichen wir auch den Menschen, für die die morgendliche Gottesdienstzeit, egal ob um 9.30 Uhr, um 10 Uhr oder um 11 Uhr, schwer zu erreichen ist, ein regelmäßiges gottesdienstliches Angebot. Außerdem schafft die abendliche Atmosphäre in der von Kerzen erleuchteten Bergstedter Kirche einen besonderen Raum für die Gestaltung der Andachten. Sie werden in der Regel von einem Team vorbereitet und in besonderer Weise musikalisch ausgestaltet.

An den Sonntagen, an denen ein Abendgottesdienst stattfindet, entfällt in Bergstedt der am Vormittag. Es besteht natürlich die Möglichkeit, morgendliche Gottesdienste in den anderen Kirchen unserer Region zu besuchen. Umgekehrt sind die Abendgottesdienste in Bergstedt sicherlich auch für die Menschen aus den Nachbargemeinden interessant.

Langfristig soll immer am letzten Sonntag im Monat der Abendgottesdienst stattfinden. Im laufenden Jahr gibt es wegen bereits anderweitigen langfristigen Planungen noch einige Ausnahmen, und in den Ferienzeiten werden keine Abendgottesdienste stattfinden.

Richard Tockhorn

27. Oktober 2019: Abendgottesdienst zum Thema Heimat, Pastor Tockhorn und Team.

 

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