Drei Jahre Café International!

In wenigen Wochen blickt das Café International auf sein drei- jähriges Bestehen zurück. Seit 2016 ist das Gemeindehaus tatsächlich an jedem Sonntag – auch in den Ferien – nachmittags geöffnet. Es ist offen für alle, die geflüchtet sind und für alle, die einfach so am Sonntagnachmittag Begegnung suchen. Immer wieder kommen Menschen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und anderen Ländern, die sich freuen, Deutsch zu sprechen und zu lernen. Menschen, die mit Fragen kommen, weil sie behördliche Schreiben nicht

verstehen oder einen anderen Rat suchen. Sie stoßen dort auf ein großartiges Team, das verständnis- voll und mitfühlend auf ihre Bedürfnisse eingeht und zuhören kann. Durch Fluktuation in den Wohneinrichtungen ist der Kreis der Besucher in den letzten Monaten kleiner geworden. Aber nach wie vor sind Kinder ebenso willkom- men wie Erwachsene. Zum dreijährigen Bestehen soll es am 27. April einen Kochabend geben, an dem alle gemeinsam kochen wollen, gern mit Rezepten aus der jeweiligen Heimat. Und natürlich

soll auch gemeinsam gegessen und gefeiert werden. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung bei Brigitte Derlien ((604 04 67) erforderlich. Zum Café selbst braucht es keine Anmeldung.

Da ist jede(r) in der Zeit von 15 bis 17 Uhr herzlich willkommen. Im Namen der Kirchengemeinde und des Freundeskreises Asyl möchte ich allen Ehrenamtlichen ganz herzlich danken, die dieses Projekt bereits drei Jahre in dieser Ausdauer, Treue und Zuverlässigkeit geführt haben und es auch weiterhin tun.

Pastor Richard Tockhorn

VEGETARISCHE KOCHKURSE FÜR ERWACHSENE UND KINDER

In Zeiten von Klimawandel, Massentierhaltung und wachsendem Bewusstsein für Ernährung bietet die vegetarische und vollwertige Küche eine echte Alternative zu Fleischgerichten. Wer einmal Rezepte ausprobieren möchte oder schon Erfahrungen hat und diese in der Gruppe teilen möchte, ist zu diesen Kochkursen herzlich eingeladen. Wir werden uns treffen, gemeinsam kochen, uns austauschen und gemeinsam essen.

Zunächst sind diese Kurse in „Erwachsene“ und „Kinder“ getrennt, bei entsprechender Resonanz können wir später auch gerne generationsübergreifend kochen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 22. April im Kirchenbüro telefonisch(604 91 56 oder per Email buero@kirchebergstedt.de an. An den beiden Sonnabenden, 27. April und 4. Mai finden die Kochkurse in der Zeit von 10 bis 14 Uhr für Erwachsene statt.

An den folgenden Sonnabenden, dem 11. und dem 18. Mai, treffen wir uns in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit interessierten Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren. Mitmachen kann jede(r), Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Die Auslagen für die Lebensmittel werden mit einer Umlage auf die Kursteilnehmer gedeckt.

Am Donnerstag, 25. April findet im Gemeindehaus ab 20 Uhr ein Vortreffen statt, zu dem alle Interessierte – oder deren Eltern – eingeladen sind.

Ich freue mich auf Euch und Sie!

Ute Tockhorn

AUS DEM KIRCHENGEMEINDERAT – In größeren Einheiten denken

 

Über die Zukunft von Kirche wird in letzter Zeit immer mehr auch in der Öffentlichkeit gesprochen. Da gibt es Gemeinden, die darüber nachdenken, sich von einzelnen Kirchengebäuden zu trennen, da ist es fraglich, ob frei werdende Pastorenstellen oder Mitarbeiterstellen wieder besetzt werden können. Das Bild unserer Kirche – auch das der einzelnen Ortsgemeinden – wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern. Die Mitgliederzahlen gehen zurück und es wird damit gerechnet, dass sich die Zahl der Pastorinnen und Pastoren in den nächsten 10 bis 15 Jahren um 40% reduziert. Es ist gar nicht mehr primär eine Frage der Finanzen, es fehlt einfach der Nachwuchs. „Fachkräftemangel“ auch in der Kirche. Um auf diese Gegebenheiten zu reagieren wird es erforderlich sein, in größeren Einheiten zu denken. Von daher hat sich der Kirchengemeinderat im vergangenen Jahr intensive Gedanken gemacht, wie die Zukunftsperspektive auch für uns in Bergstedt aussehen kann. Gewiss, unsere schöne alte Kirche wird in jedem Fall erhalten bleiben.

Das steht in jedem Fall außer Frage. Auch die einzige Pfarrstelle in Bergstedt steht nicht zur Disposition. Dennoch wollen wir ja nicht nur museale Kirche sein, sondern aktiv Gemeindeleben gestalten. Daher haben wir Gespräche mit den Nachbargemeinden gesucht und hoffen, diesen Prozess im laufenden Jahr zu einem vorläufigen Ergebnis führen zu können. Wir versprechen uns davon: In größeren Einheiten sind wir einfach mehr, mehr Menschen, die sich engagieren. Wir können uns ergänzen. Wir müssen nicht mehr an jedem Kirchturm alles anbieten. Wir können uns aufteilen, wir können Organisations- und Verwaltungsaufwand minimieren und wir können vor allem dafür sorgen, dass wir weiterhin vollwertige Arbeitsverhältnisse anbieten können. Wir sind gespannt, was sich aus diesem Gesprächsprozess ergeben wird. Ziel muss es sein, dass wir weiterhin mit Freude Gemeinde bauen und erleben und nicht das Gefühl haben, nach und nach alles einstellen zu müssen, weil wir es uns nicht mehr leisten können. Auch für das laufende Jahr konnte der Kirchengemeinderat einen Haushalt aufstellen, der nahezu ausgeglichen ist. Es zeichnet sich aber ab, dass sich dies in den nächsten Jahren wieder ändern wird und wir angesichts steigender Personalkosten und stagnierender Einnahmen wieder vor finanziellen Herausforderungen stehen werden.

Mit dem neuen Jahr ist auch eine neue Regelung in der pastoralen Aufgabenverteilung in unserer Region mit Volksdorf und Hoisbüttel gekommen. So werden zukünftig die Pastorinnen und Pastoren aus Volksdorf insgesamt etwa 25 Gottesdienste im Jahr übernehmen. Um das möglich zu machen, wurde die Gottesdienstzeit – wie eingangs beschrieben – von 10 Uhr auf 9.30 Uhr vorverlegt. In Volksdorf findet der Gottesdienst dann um 11 Uhr wechselnd zwischen dem Rockenhof und St. Gabriel statt. Der Pastor aus Hoisbüttel übernimmt Beerdigungen und Trauungen vornehmlich aus der StüffeleckSiedlung, dazu Taufgottesdienste und weiterhin die Begleitung im Frauenkreis I und auch beim Diakonischen Geburtstagskaffee.

Peter-Christian Ochs

Richard Tockhorn

Termine 2019 für die Gartentage – Wer kommt mit?

Die Geländegruppe trifft sich regelmäßig!

Ende März wird sich die Gelände-Gruppe zum ersten Mal in diesem Jahr treffen,  um unser schönes Kirchengrundstück nach dem Winter wieder in Ordnung zu bringen. Inzwischen besteht unsere Gruppe aus insgesamt etwa 15 bis 20 Menschen, die sich monatlich treffen, wenn es ihre Zeit erlaubt. Darunter sind Schulkinder, die mit ihren Eltern kommen und Erwachsene aller Altersstufen. „Konfis“ können übrigens auch mitmachen und bekommen dann für ihre Teilnahme einen „Sozial-Stempel“. Die fröhliche Gruppe kümmert sich um Laub und Zweige, fährt mit dem Rasentraktor Gras zum Kompost, reinigt Dachrinnen, repariert Wege, pflanzt Blumen und setzt sich zum gemeinsamen Essen zusammen. Sicher können wir auch bei der Neugestaltung des „Kirch-Spiel-Platzes“ helfen.

Der nächste Gartentag finden jeweils am Sonnabend statt am

23.März, 13. April,  25. Mai 2019, jeweils ab 9.30 h; Treffpunkt: Garage vor dem Gemeindehaus.

Weitere werden aktuell auf der Internetseite kirchebergstedt.de bekannt gegeben!“

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, kommen Sie doch mal vorbei, sonnabends von 9.30 Uhr bis Mittag. Wir treffen uns van der Garage/Werkstatt vor dem Gemeindehaus. Die Folgetermine werden auf der Homepage (www.kirchebergstedt.de) veröffentlicht, sobald sie feststehen.

Treffpunkt ist ab 9:30 Uhr vor dem Gemeindehaus. Bei gutem Wetter sind wir bis 13 Uhr beschäftigt. Natürlich kann man auch später kommen oder früher gehen. Für Kaffeepause und Mittagessen ist gesorgt, daher bitte gern anmelden (Tel. 604 75 49 bzw. findus-hh@t-online.de).

Ingrid und Friedrich Prager

ABENDGOTTESDIENSTE IN DER BERGSTEDTER KIRCHE

„Ich würde ja gern sonntags in die Kirche gehen, aber das ist mir einfach zu früh.“ Dieses Argument wird nun nicht mehr zählen. Denn seit Januar 2019 findet in der Bergstedter Kirche einmal im Monat um 18 Uhr ein Gottesdienst am Sonntagabend statt.

Damit ermöglichen wir auch den Menschen, für die die morgendliche Gottesdienstzeit, egal ob um 9.30 Uhr, um 10 Uhr oder um 11 Uhr, schwer zu erreichen ist, ein regelmäßiges gottesdienstliches Angebot. Außerdem schafft die abendliche Atmosphäre in der von Kerzen erleuchteten Bergstedter Kirche einen besonderen Raum für die Gestaltung der Andachten. Sie werden in der Regel von einem Team vorbereitet und in besonderer Weise musikalisch ausgestaltet.

An den Sonntagen, an denen ein Abendgottesdienst stattfindet, entfällt in Bergstedt der am Vormittag. Es besteht natürlich die Möglichkeit, morgendliche Gottesdienste in den anderen Kirchen unserer Region zu besuchen. Umgekehrt sind die Abendgottesdienste in Bergstedt sicherlich auch für die Menschen aus den Nachbargemeinden interessant.

Langfristig soll immer am letzten Sonntag im Monat der Abendgottesdienst stattfinden. Im laufenden Jahr gibt es wegen bereits anderweitigen langfristigen Planungen noch einige Ausnahmen, und in den Ferienzeiten werden keine Abendgottesdienste stattfinden.

Richard Tockhorn

24. März: „Soll ich meines Bruders Hüter sein?“ Ein Gottesdienst für Erwachsene und Kinder zur Erzählung von Kain und Abel. Es singt die Kinderkantorei.

14. April: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ Streichquartett von Joseph Haydn zum Beginn der Karwoche.

26. Mai: Taizé-Gottesdienst, vorbereitet und gestaltet von Jugendlichen aus der regionalen Jugendarbeit aus Volksdorf und Bergstedt mit Diakon Oliver Wildner.

MODERNE GEBÄUDETECHNIK FÜR UNSERE DENKMALGESCHÜTZTE KIRCHE

Ein historisches und denkmalgeschütztes Gebäude wie unsere schöne alte Kirche ist für die Gebäudetechnik eine besondere Herausforderung. So steht es stets im Vordergrund die schöne, alte Gestalt zu wahren, aber trotzdem eine Nutzbarkeit zu ermöglichen, die den aktuellen Erwartungen entspricht. Das gilt für die schwierige Mischung aus Kerzenlicht und ausreichender Beleuchtung, aber auch besonders für die Raumtemperatur.

Einerseits ist ein über 800 Jahre altes Gebäude auch „historisch temperiert“ und folgt seinen eigenen Temperaturentwicklungen über das Jahr, andererseits wollen wir uns darin wohl fühlen. Was den Besucher im Sommer als angenehm kühl erfreut, wäre im restlichen Jahr eher zu kalt.

Also stehen sich der Wunsch nach Behaglichkeit der Besucher und die Bedürfnisse des Gebäudes zeitweise entgegen. Wir haben es gern schön warm, aber die historischen Hölzer als auch die moderne Holzorgel haben ihre Probleme mit warmer Heizungsluft. Ursache hierfür ist die temperaturabhängige relative Luftfeuchte – je wärmer desto trockener. Um hier einen optimalen Kompromiss aus dem Schutzbedürfnis des alten Gebäudes und den Wünschen der Nutzer zu erreichen haben wir vor wenigen Jahren eine computergesteuerte Heizungsregelung eingebaut. Diese hebt passend zu Beginn von Gottesdienst oder Veranstaltungen unter optimaler Ausnutzung der Wärmeenergie behutsam die Raumtemperatur über mehrere Stunden an und hält diese konstant. Daher mag es manchen irritieren, dass die Heizkörper unter den Bänken zu Gottesdienstbeginn nicht besonders warm sind. Dies ist aber logisch, denn selbstverständlich heizt die Anlage nur so lange bis die Zieltemperatur des Raumes erreicht ist. Durch diese Regelung wird sichergestellt, dass es erstens nicht zu warm wird und zweitens die Temperatur nicht zu schnell steigt. Positiver Nebeneffekt ist, dass man nicht wie früher auf den „glühenden“ Heizkörpern sitzt, welche sich unter den Sitzbänken befinden.  Je nach Sitzplatz und Raumeinfluss – wie beispielsweise in Fensternähe – wird es aber immer unterschiedliche Temperaturen geben. Im Übrigen tragen sowohl die Kerzen als auch die Anwesenden zur Erwärmung der Kirche nicht unerheblich bei, die Weihnachtsgemeinde kann das sicherlich bestätigen. Sollte die Raumtemperatur trotzdem mal nicht optimal für Sie sein, haben Sie Verständnis für das alte Gemäuer.

Peter-Christian Ochs