Hoffnungsläuten – Innehalten und Beten am Mittag

 

Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet. In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.

Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.

Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen! Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen. Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.

Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

Weitere Informationen:  http://aktuell.nordkirche.de/

#hoffnungsläuten

ZUR FASTENZEIT 2020 „SIEBEN WOCHEN OHNE“ IN DEN GEMEINDEN IM OBEREN ALSTERTAL

In diesem Jahr hat die Evangelische Fastenaktion den Titel „7 Wochen ohne Pessimismus“. Das ist bestimmt kein leichtes Vorhaben, aber wohl genauso nötig wie reizvoll.

Für mich schließt sich die Fastenzeit, die am 26. Februar beginnt, an das Thema der Winterabende „Lebensstil“ an. „Sieben Wochen ohne“ möchte uns ja anregen einmal eine Veränderung in der eigenen Lebensweise zu erproben, vielleicht auf etwas zu verzichten, von dem ich mich gern ein Stück freier machen möchte. Das könnte in diesem Jahr zum Beispiel ein liebgewonnener Pessimismus sein. Oder ganz andere sehr praktische Dinge. Vielleicht möchten Sie etwa erproben, was den Herausforderungen im Blick auf die Zukunft begegnet: Die Raumtemperatur um ein Grad senken, auf Fleisch verzichten, einen Zeitraum ohne Auto leben, eine neue Urlaubsform planen…oder Sie lassen mal den Pessimismus weg.

Ich möchte Sie, wenn Sie die Fastenzeit – womit auch immer – bewusst angehen wollen, herzlich einladen das im Austausch mit anderen zu tun. Kommen Sie dazu am

Mittwoch dem 26. Februar um 18 Uhr

in das Gemeindehaus in Wohldorf-Ohlstedt, Bredenbekstraße 59

– dann besprechen wir unsere Vorhaben und überlegen, wie wir uns in den sieben Wochen Fastenzeit gegenseitig unterstützen können.

Ihr Karsten Schumacher,  Pastor der Gemeinde Wohldorf-Ohlstedt

Aus dem Kirchengemeinderat

Auch was altert, kann erneuert werden…

Die Fusion zwischen den Kirchengemeinden Wohldorf-Ohlstedt, Lemsahl-Mellingstedt und Bergstedt konkretisiert sich allmählich. Auf einer gut besuchten Gemeindeversammlung am 10. September haben wir die Gemeinde darüber informiert. Es konnten Anfragen gestellt und Bedenken geäußert werden. Insgesamt wurde das Anliegen von den Anwesenden interessiert und wohlwollend aufgenommen. Inzwischen wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, die die konkrete Umsetzung dieser Fusion planen soll. Für die Kirchengemeinde Bergstedt sind Doris Wetzig, Eckhard Möller und Pastor Tockhorn in dieser Steuerungsgruppe vertreten. Sie entwickelt nun im Gespräch mit den Mitarbeitenden, wie eine neue gemeinsame Gemeinde an den drei vorhandenen Standorten gleitet und organisiert werden kann, damit sie nahe bei den Menschen ist und gleichzeitig im großen Rahmen – auch mit den Nachbargemeinden – gut arbeiten kann. Die Gespräche mit den Nachbargemeinden finden in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt, die Lust macht unsere neue Gemeinde zu entwickeln.

So wie eine Gemeinde von Alterung und Erneuerung fortwährend betroffen ist, so sind es offenbar auch deren Gebäude.

Bevor man eine Aufgabe fertig hat, sind zwei neue da. Die diesjährige Gebäudekontrolle hat Sanierungsbedarf am Kirchturm offenbart. Mauerwerk und Fachwerk sind unterschiedlich arbeitende Materialien. Auch Dachanschlüsse und Fenster sind zu nachzuarbeiten. Die Maßnahme wird von langer Hand geplant und kann erst in 2021 beginnen. Sie dauert ca. vier Monate im Sommer. Vorher sind Spenden und Fördergelder zu sammeln und Genehmigungen einzuholen, sowie alle „Nutzer“ auf einen eingerüsteten Kirchturm einzustimmen. Vorher dichten wir nochmal kurz fast sämtliche Dächer nach und decken eine Seite des Chorsaaldachen neu. Sich nur um die Neuvermietung des Pastorats zu kümmern wäre ja auch nicht genug gewesen…

Der große historische Leuchter in der Mitte unserer Kirche ist im Moment etwas „schmaler“ geworden. Das liegt daran, dass mehrere Arme gebrochen sind. Z.Zt. werden diese restauriert, damit unser Leuchter möglichst bald wieder mit allen seinen Armen leuchten kann.

Peter-Christian Ochs

Richard Tockhorn