Fahrradschuppen

Die Fahrrad-Werkstatt – immer donnerstags von 17-19 h

Wer seit Beginn der Sommerferien auf der Lindenallee zum Gemeindehaus ging, hat vielleicht bemerkt, dass links vom Weg ein kleines Holzhaus entstanden ist. Die Kirchengemeinde stellte den Bauplatz zur Verfügung, damit der Freundeskreis Asyl eine kleine Fahrrad-Werkstatt für die Bewohner des Heims an der Rodenbeker Straße einrichten kann. „Bauleiter“ war Erwin Munzke, der in seinen bisherigen 87 Lebensjahren schon ganz andere Baumaßnahmen in Angriff genommen hat: Baustellen in Nordafrika, Rohrleitungen im Gärtnerhof am Stüffel oder sein eigenes Haus in Lemsahl. Nach schleppendem Beginn fanden sich engagierte Helfer, die ihn beim Bau kräftig unterstützten, so dass das Ehepaar Munzke zum Dank für die Erbauer nach Beginn der Sommerferien zu einem kleinen Richtfest einlud. Beim überraschend einsetzenden Regenschauer kamen sich die Gäste näher und konnten feststellen, dass das Häuschen als Unterstand für 15 Personen reichte!

(Richtfest-Foto oben rechts: 3. von rechts: Erwin Munske)

Inzwischen haben die Männer von der Fahrradwerkstatt das Haus übernommen und weiter ausgestattet. Leiter ist Amon Ott, der sich auf dem Kirchengrundstück als ehemaliger „Zivi“ noch bestens auskennt. Er führt immer donnerstags von 17 bis 19 h im und neben dem Haus mit seinen Kollegen kleine Reparaturen an den Rädern der Heimbewohner aus; für größere Arbeiten werden die defekten Räder in die Werkstatt im Senator-Neumann-Heim gebracht.

Amon Otts Gruppe kann noch Unterstützung gebrauchen:

Wer hat Lust am „Schrauben“ oder kann helfen, die Reihenfolge der Wartenden zu organisieren?  Dann kommen Sie doch einfach donnerstags vorbei!

Ingrid Prager

(Fotos: Lagemann, Elyas, Prager)