KGR Mitglieder neu

Bergstedt – Was läuft in unserer Gemeinde

Wenn man die zuletzt oft verschlossenen Gebäude der Gemeinde sah, konnte man annehmen, dass nichts stattfände: Man sah keine Hochzeiten und Amtshandlungen, das Gemeindebüro war unbesetzt, das Gemeindehaus dunkel und der Parkplatz leer.

Nur die Gartentruppe war sonnabends gelegentlich zu sehen und zu hören. Doch der Eindruck trog: Das Kirchenbüro war telefonisch erreichbar, denn Dörte Wenker arbeitete im Home Office. Hochzeiten, Konfirmationen und Taufen, die teilweise im Vorjahr abgesagt worden waren, werden allmählich nachgeholt – oft in anderer Form und im Freien auf unserem schönen Kirchengelände.

Das KonfiCamp konnte wie schon im Vorjahr nicht auf Fehmarn stattfinden und baute darum seine Zelte wieder rund um die Kirche auf. So konnten viele Bergstedter sehen (und z.T. hören), mit wie viel Freude die Konfis und die Teamer dabei waren. Einige Gemeindemitglieder waren auch beim Sonntagsgottesdienst der Konfis dabei, der ganz anders als sonst gefeiert wurde – wegen der vielen ABC-Schützen wurden Anfang August zwei Schulanfangs- Gottesdienste angeboten, die so gut angenommen wurden wie noch nie.
Als schon viele Gemeindemitglieder geimpft waren, fanden sich einige Gruppen in kleinerem Kreis privat oder im „Goldenen Tapir“ zusammen, um Kontakt zu halten. Inzwischen (Stand Mitte August) können Kreise wieder mit großem Abstand im Gemeindehaus zusammenkommen, wenn die Teilnehmenden Nachweise über ihre vollständige Impfung, überstandene Corona-Erkrankung oder einen aktuellen negativen Coronatest dabeihaben.

Der große Wasserschaden im Gemeindehaus von Mitte Februar ist zwar noch nicht völlig beseitigt, aber es stehen genügend intakte Räume zur Verfügung.
Der Kirchengemeinderat war nicht vor Ort sichtbar, traf sich aber öfter als früher, denn in diesem Jahr stehen nicht nur die regulären Sitzungen an, sondern zu jedem Bereich tagen zusätzlich die neuen Ausschüsse für die ab 2022 fusionierte Gemeinde. Die Sitzungen fanden online statt; um teilnehmen zu können, mussten alle KGR-Mitglieder mit entsprechenden Geräten ausgestattet sein und mit dem Programm „Zoom“ umzugehen lernen. Trotzdem gab es immer wieder Probleme, weil das Netz überlastet war und Teilnehmer plötzlich vom Bildschirm verschwanden. Daneben war besonders der Bauausschuss stark mit der Planung der nötigen Turmreparatur, den Anträgen an den Denkmalschutz und an fördernde Stiftungen befasst.
Diese Arbeit wurde dann mit der überraschenden Zusage großer Bundesmittel belohnt (s.a. Bericht rechts und auf Seite 7).
Auch im ehemaligen Pastorat tut sich etwas; das DRK ist dabei, die bedarfsgerecht veränderten Räume einzurichten und mit einer Kindergruppe zu beziehen. So wird bald auf dem Gelände wieder mehr Leben zu sehen und zu hören sein.
Ingrid Prager